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LIP 2
participants 2003 |
LIP 3 participants 2004 | LIP
4 Enterprise | LIP E-Journal
Was, wo, wann?
Lerne Internet-Projekte praxisnah -
Fortbildungskurs für finnische Sprachlehrer.
Veranstalter: Staatliches Fortbildungsinstitut im Bildungswesen
in Finnland.
OPEKO veranstaltet viele Fortbildungskurse
für Sprachen .
Ort der Fortbildung: Tampere, Finnland.
Seminare :
- LIP 4 Enterprise:
- 1. Seminar 11 - 12.10.2004
- 2. Seminar 29 - 30.11. 2004
- 3. Seminar 31.1. - 1. 2. 2005
Bist du daran interessiert?
Finnische Sprachlehrer füllen einen Anmeldungsfragebogen im
Internet aus. Ausländische Partner, die sich am LIP-Kurs
mitmachen wollen, melden sich dem Kursleiter an.
Wann meldet man sich an?
Man sollte sich so bald wie möglich anmelden. Die ersten 20
Sprachlehrer werden aufgenommen. Ausländische
Partnerkandidaten können sich jederzeit anmelden. Neue LIP
-Kurse werden kontinuierlich veranstaltet.
Kostet der Kurs etwas?
Der Kurs wird von den Unterrichtsbehörden bezahlt. Er ist
den Kursteilnehmern und ihren Projektpartnern kostenlos.
Welches Ziel hat der Kurs?
Der LIP-Kurs wird auf vernetzte Lernprozesse gezielt, wo Lehrer
sich in Methoden der vernetzten Zusammenarbeit und der
internationalen Partnerprojekte engagieren, um ihren eigenen
Unterricht immer kommunikativer zu machen. Die Authenzität
der Kommunikation verbessert die Motivation. Man lernt neben der
Fremdsprache auch viele andere Sachen. Die Schüler lernen
interkulturelle Sachen, Verständnis für verschiedene
Kulturen, bessere Fähigkeiten der Informations- und
Kommunikationstechnologie und neue Arbeitsmethoden des
Fernstudiums.
Was wird im Nahstudium gemacht?
Im ersten Seminar wird den Teilnehmerm der Gebrauch des eJournals
beigebracht. Zugleich fängt man mit einem Partnerprojekt an,
das während des Kurses durchgeführt wird. Teilnehmer
lernen über das Projektmachen und über die
alltägliche Arbeit mit den Schülern im Netz. Im zweiten
Seminar wird gecheckt, wie das Projekt läuft, und man
bekommt Anweisungen, wie die Projektarbeit weitergeführt,
evaluiert und beendet wird. Die Teilnehmer besprechen die
Projektmethode und lernen mehr darüber. Schließlich
evaluieren sie, wie der LIP-Kurs geleitet wurde und was der Kurs
ihnen beruflich bedeutet hat.
Was wird im Fernstudium gemacht?
Im Fernstudium verwirklichen die Kursteilnehmer ihre eigenen
Partnerprojekte. Projekte werden meistens in asynchronischer
Zusammenarbeit durchgeführt. Synchronische Online-Sitzungen
(Chat, Teleconferencing, Webconferencing) sind auch möglich.
Die finnischen Kollegen arbeiten als Teams in verschiedenen
eJournals, und sie haben einen ausländischen Partner oder
mehrere Partner in jedem eJournal. Partner sollten ihren
Unterricht so organisieren, dass die Schüler genug Zeit
haben, ihre Artikel im eJournal zu schreiben und zu
veröffentlichen. Anfangs, man bringt den Schülern die
Arbeitstechnik des eJournals bei, so dass sie danach
selbständig darin arbeiten können.
Nachdem die Schüler wissen, wie man im eJournal arbeitet,
ist es am besten sie asynchronisch (wie z.B.
Hausaufgaben)arbeiten zu lassen. Textentwürfe können
auf dem Papier geschrieben und korrigiert werden. Danach setzen
die Schüler ihre Materialien digital um, off-line. Man
braucht nur wenig Online-Zeit dazu, dass man Artikel im eJournal
veröffentlicht, wenn sie vorher off-line vorbereitet wurden.
Die Schüler können womöglich und wannmöglich
ihre Projektarbeiten machen. Dann reicht einer Gruppe sogar ein
Computer, der den Internet-Anschluss hat, und die eigentlichen
Computerräume sind für die Projektarbeit nicht
erforderlich.
Wann werden die Projekte durchgeführt?
Die ausländischen Kollegen beteiligen sich nicht am
Nahstudium, sondern nur am Fernstudium. Projekte werden nach der
ersten Periode des Nahstudiums gestartet. Zwischen den Perioden
des Nahstudiums sind die Kursteilnehmer durch E-Mail im Kontakt
und benutzen andere Internet-Werkzeuge, die im Kurs zur
Verfügung stehen. Der Kursleiter ist auch während des
Fernstudiums erreichbar, und sorgt für E-Moderierung des
Kurses.
Wie entstehen die Partnerschaften?
Der Kursleiter ist dafür zuständig, den Kursteilnehmern
Partner im Ausland zu finden.
Welche Auskünfte sollen die Teilnehmer dem Kursleiter
geben?
Damit man passende Partner findet, braucht man unbedingt folgende
Informationen:
1) die Fremdsprache, in der man das Projekt macht
2) Auskünfte über die im Projekt engagierten
Schülergruppe des Lehrers
- wie viele Schüler gibt es in der Gruppe?
- wie alt sind die Schüler?
- seit wie vielen Jahren lernen sie schon diese Fremdsprache
- wie lange arbeitet man in diesem Projekt, - hat man schon die
Partnerschaft gebildet
3) die E-Mail-Adresse, die während des Projekts
ständig benutzt wird Dazu wäre es wichtig zu wissen, ob
der Lehrer schon Erfahrung von Partnerprojekten hat. Alle
Wünsche und Vorschläge der Lehrer und ihrer
Projektpartner sind natürlich willkommen.
Wann startet man die praktische Projektarbeit?
Die Partnerzusammenarbeit startet gleich im ersten Seminar. Man
zielt darauf, dass die Projekte mindestens ein halbes Jahr,
gegebenenfalls das ganze Schuljahr dauern.
Wer sind die Kontaktpersonen?
Ratschläge in organisatorischen Sachen erteilen Tea Rasi, tel. +358-3-2543624 und
Liisa Löfman,
tel. 03-254 3619, in inhaltlichen Sachen Ilpo Halonen, tel. +358503460015
.
Was sollte den Kursteilnehmern schon bekannt sein?
- Allgemeines Wissen über die Anwendbarkeit der Computer
im Unterricht
- Textverarbeitung
- Browsen im Internet
- Grundeigenschaften der E-Mail
Wenn man schon Erfahrung mit Partnerprojekten hat
Lehrer, die schon Erfahrung mit Partnerprojekten haben,
können sich gern an dem Kurs beteiligen, und sie sollten
sich bereitstellen, ab und zu als assistierende Leiter des Kurses
tätig zu sein. Es nützt ihnen mitzumachen, weil man
dort auch den Umgang mit dem eJournal, dem neuen und innovativen
Internet-Tool lernt. Ausländische Kollegen, die sich als
Projektpartner für die Kursteilnehmer melden, sind oft schon
erfahrene Projektmacher, und von ihnen lernt man auch neue
Sachen.
Wo kann ich mehr Information finden?
Der erste Kurs Lerne Internet-Projekte praxisnah (LIP) wurde in
Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Fortbildungsinstitut im
Bildungswesen OPEKO, dem Europäischen Schulprojekt (ESP) in
Finnland und COMPACT, dem Comenius 3 -Netzwerk verwirklicht. Er
fand vom November 2002 bis März 2003 in OPEKO Tampere statt.
Teilnehmer waren 21 finnische Sprachlehrer. LIP-Projekte wurden
in 13 Ländern gemacht. Hunderte von Schülerartikeln
wurden in 10 eJournals geschrieben, editiert und
veröffentlicht, wo die Kollegen in Teams zusammenarbeiteten.
Es gibt mehr Information über den Kurs in
http://lip.eduprojects.net .
Was für Projekte im Internet?
Man versucht, Projekte je nach dem Bedarf des jeweiligen Lehrers
zu entwerfen.
Wenn die Lernergruppe Anfänger oder nicht fortgeschritten
sind, können Projekte den von ESP entwickelten Konzeptionen
von The Image/Das Bild/L`Image folgen. Andere mögliche
Konzeptionen sind z.B. IWE, (Tandem), WebQuests, Threaded
Discussions, MUD/MOO/MUSH/, Active Worlds.
Partner können entscheiden, sich in einer Projektplatform
einer internationalen virtuellen Gemeinschaft anzuschliessen.
Solche Platformen sind z.B. Europäisches Schulnetz,
MyEurope, Europäisches Schulprojekt ESP, IEARN, Kidlink und
DAFNORD besonders für den DaF-Unterricht. Wenn man die
Websites dieser Projektplatformen checken will, findet man sie
einfach mit Hilfe einer Suchmaschine.
Welche konkreten Aufgaben haben ausländische
Partner?
Die ausländischen Partner sind für die Verwirklichung
eines Projekts in Zusammenarbeit mit ihren finnischen Partnern
zuständig. Weil die Projekte unterschiedlich sind, werden
auch die Aufgaben verschieden sein. Das Hauptprinzip ist, dass
Projekte zwischen solchen Partnern gebunden werden, die relativ
ähnliche Lernergruppen haben. Ein anderes Prinzip ist, dass
die Kollegen selbst Projekte vereinbaren, und sie sind frei
verschiedene Projektformate aufzunehmen. Projekte starten Anfang
Oktober 2003 starten und können bis zum Ende des Schuljahrs
2003-04 dauern. Partner sollten vorhersehen, wie viel Arbeitszeit
es nimmt, das vereinbarte Projekt auszuführen, so dass es
genug Zeit für solche Tätigkeiten gibt, wie die eigene
Institution über das Projekt zu informieren, mit dem
Partner/den Parthern im eJournal zu kommunizieren, das Projekt in
der Lernergruppe zu diskutieren, das Projektmaterial mit der
Lernergruppe zu machen, Texte zu machen, Produkte des Projekts in
der Lernergruppe zu behandeln, um Hilfe zu bitten und Anweisungen
des Kursleiters zu empfangen usw..
Kann man sich ein persönliches Projektmodell
aneignen?
Ja. Internet-Projekte werden mit dem Kursleiter und dem
ausländischen Partner vereinbart, und es gibt keine
prinzipiellen Beschränkungen, was das Projektformat
betrifft.
Wie werden die Projekte im Internet präsent sein?
Den Kursteilnehmern wird beigebracht, wie man im Internet mit dem
benutzerfreundlichen eJournal arbeitet. Dank dem eJournal
können die Teilnehmer auch Produkte der Projektarbeit im
Internet veröffentlichen. Dann sieht man sie als normale
WWW-Seiten im Internet. Im Kurs werden bei Bedarf auch andere
Möglichkeiten der Internet-Präsenz in Gebrauch
genommen.
Was nutzen die ausländischen Partner von dem Kurs?
Die ausländischen Kollegen sind Lehrer, die sich für
vernetzte Lernprozesse interessieren. Die Zusammenarbeit im
Rahmen dieses Kurses bietet ihnen mehr an als gewöhnliche
Projekte. Sie erlernen mehr über das Leiten des Fernstudiums
und über die E-Moderierung vernetzten Unterrichts, denn
Ratschläge und Anweisungen sind sowohl für die
Kursteilnehmer als auch für sie gemeint. Je nach ihrem
Wunsch können die ausländischen Partner auch
Anweisungen für die Technik des eJournals bekommen, und sie
können auch am Herausgeben des Materials mitmachen.
Wie ist es mit den Fremdsprachen, die selten in den Schulen
unterrichtet werden?
Man geht davon aus, dass Lehrer aller Fremdsprachen sich am Kurs
beteiligen und ein Partnerprojekt durchführen können.
Welche Resultate werden gewünscht?
Die Evaluation des Kurses beruht in erster Linie darauf, wie weit
die Teilnehmer sich ermutigen, mit einheimischen und
ausländischen Kollegen zu vernetzen und organisiert mit
ihnen zusammenzuarbeiten. Dank dem Kurs, sollten sich die
Internet-Fähigkeiten der Kursteilnehmer, ihrer Partner und
ihrer Schüler verbessern, und sie sollten besser motiviert
sein, auch in Zukunft Projekte im Netz zu verwirklichen.
Wo sollen sie sich anmelden?
Ausländische Partner senden ihre Information an die Adresse:
lip@ilpohalonen.com. Wenn sie die Auskunft über den Kurs von
dem nationalen Koordinator einer virtuellen Gemeinschaft
empfingen, wäre es gut auch ihn zu informieren. Dies
würde keine extra Arbeit verursachen, weil dieselbe
Information dem nationalen Koordinator als Kopie geschickt werden
kann.
Welche Angaben sollen die Partner bei der Anmeldung nach
Finnland schicken?
Die ausländischen Partner werden Angaben über ihre
möglichen finnischen Partner auf WWW bekommen, so bald diese
Information zur Verfügung steht. Danach können die
Partnerschaften veranstaltet werden. Die finnischen
Kursteilnehmer werden mich informieren, in welcher Sprache sie
das Projekt durchführen wollen, auf welchem sprachlichen
Niveau ihre Lerner sind, wie alt die Lerner sind und wie gross
die Lernergruppe ist. Aufgrund dieser Informationen können
die ausländischen Partner wählen, mit wem sie
zusammenarbeiten möchten.
Eine schriftliche Bestätigung?
Die Beteiligung an Projekttätigkeiten kann dem Partner von
dem Fortbildungsinstitut OPEKO schriftlich bestätigt werden.
Weitere Fragen?
Wenn es weitere Fragen gibt, schicken Sie bitte eine E-Mail an
meine Adresse
lip@ilpohalonen.com
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