Hallo Anssi!
Wie geh't es dir?
Mir geh't es gut! Wie war deinen Ferien? Meine war
sehr schon. Ich habe deine Aufgabe gemacht und ik fand es nicht so schwer, so
hier ist komt der Zusammenstellung.
Jetzt ist das Project zu ende und daB finde ich
nicht so schon! Ich habe es sehr schon gefunden und ich hoffe daB wir einer
Meinug sind.
Viel SpaB mit Schule und
auf wiedersehen!
Tschuss!!!!
Viele GruBe Nathalie
Der Zusammenstellung.
J.R.R. Tolkiens «The Lord of the Rings» ist das
meistgelesene Buch nach der Bibel und besitzt eine riesige weltweite
Fangemeinde. So verwundert es nicht, dass es fast 50 Jahre dauerte, bis sich
ein Filmemacher an eine Realverfilmung dieses epischen Stoffes wagte. Der
Neuseeländer
Der junge Hobbit Frodo Beutlin (Elijah Wood) erhält von seinem Onkel Bilbo (Ian Holm) einen ganz besonderen Ring als Geschenk. Vom Zauberer
Gandalf (Ian McKellen) erfährt
Frodo, dass der Ring nicht nur unsichtbar macht, sondern dass es sich bei dem
Schmuckstück um den Einen Ring des finsteren Lord Sauron handelt. Frodo macht
sich mit seinen Freunden Sam (Sean
Austin), Pippin (Billy Boyd) und
Merry (Dominic Monaghan) auf den
beschwerlichen Weg nach Bruchtal, zu den Elben, wo er den Ring in Sicherheit
bringen will. Doch das Böse ist bereits erwacht, und ist ihnen schon bald in
der Gestalt der Schwarzen Reiter auf den Fersen. Die einzige Möglichkeit,
Mittelerde vor der völligen Dunkelheit zu retten, ist es den Ring im
Schicksalsberg zu vernichten. Zusammen mit acht Gefährten beginnt Frodos
Odyssee nach Mordor, ins dunkle Reich Saurons.
300 Mio. Dollar stellte New Line Cinema dem Regisseur Peter Jackson für sein ehrgeiziges Projekt zur Verfügung, an
welchem er inzwischen bereits seit sechs Jahren arbeitet. Aus Kostengründen,
und nicht zuletzt wegen der phantastischen Naturkulisse, entschloss sich
Jackson, den Film in seinem Heimatland Neuseeland zu drehen. Während 15 Monaten
drehte das Team zeitweise an mehreren Locations gleichzeitig, bevor man im
Januar 2001 die Postproduktion des ersten Teils in Angriff nahm. Noch nie zuvor
wurden drei Filme gleichzeitig gedreht, und die lange Drehzeit war sowohl für
Regisseur und Darsteller als auch für die Crew eine enorme Belastung. Trotzdem
waren im Dezember 2000, nach Beendigung der Dreharbeiten, alle Beteiligten mit
dem Projekt und der Arbeit zufrieden.
Peter Jackson und New Line Cinema haben genau das Richtige getan, als sie schon
sehr früh gegenüber der grossen Fangemeinde des Tolkien-Klassikers
klarstellten, dass es sich bei dieser Film-Trilogie um keine offizielle filmische
Adaption der Bücher handelt, sondern um eine Interpretation des Regisseurs.
Denn bereits in den ersten Szenen erkennt man die zum Teil gravierenden
Änderungen gegenüber der Buchvorlage. Hier wurde die Geschichte von «The Lord
of the Rings» verfilmt, nicht das Buch. Dies aber mit einer solch epischen
Wucht, so unglaublichen Bildern und so viel Dramatik, dass man als Zuschauer
bis zum Schluss des Filmes nicht mehr aus dem Staunen herauskommt. Nicht alle
diese Änderungen sind gelungen, aber trotzdem hat es Jackson verstanden, der
Geschichte treu zu bleiben. Verändert wurde nur, was dem Film diente.
In einem beeindruckenden Prolog, in dem gezeigt wird wie der Eine Ring von
Saurons Hand ins Auenland gerät, erkennt der Zuschauer, gegen welche finstere
Macht der kleine Hobbit Frodo in den Kampf ziehen wird. Eine unglaubliche
Fantasy-Welt entfaltet sich, die dank der tollen Landschaftsaufnahmen in
Neuseeland absolut real wirkt. Man glaubt fast den Duft der Blumen im Auenland
riechen zu können. Doch schnell kehrt die düstere Stimmung der Geschichte
zurück, und das idyllische Auenland wird vom Bösen heimgesucht. Ab diesem Punkt
entwickelt die Geschichte ein enormes Tempo. Jackson lässt allen unwichtigen
Ballast fallen und treibt die Geschichte voran. Zusammen mit dem Zuschauer
entdecken die Hobbits Frodo, Sam, Pippin und Merry zwar die schönen, aber auch
die dunklen Seiten ihrer Welt Mittelerde und erkennen die schreckliche
Bedrohung. Der Höhepunkt des Films ist ganz klar der Weg der Gefährten durch
das Zwergenreich Moria. Dort ist Spannung pur angesagt, und die Verfolgungsjagd
zur Brücke von Khazad-Dum reisst den Zuschauer mit, auch wenn man das Buch
gelesen hat und den Ausgang kennt. Hier setzt Jackson perfekt sein Talent für
Kameraführung und Bildsprache ein. Immer wieder, und nicht nur in der
Moria-Sequenz, setzt Jackson statt Schnitten Kamerafahrten ein, die den
Eindruck erwecken hier würde lediglich gefilmt was wirklich passiert ist. Klar
ist der Film voll von Special-Effects, aber im Gegensatz zu anderen Filmen
dieser Dimension wirken sie nie aufdringlich, sondern dienen als Unterstützung,
um Mittelerde realistisch auf die Kinoleinwand zu transferieren.
Auch wenn sich die Leser ihre Figuren vermutlich anders vorgestellt haben, hat
man bei der Auswahl der Darsteller eine gute Hand gehabt. So ist Ian McKellen in keiner Szene des Films
zu sehen. Man sieht nur den Zauberer Gandalf, der Frodo auf seiner Reise nach
Mordor unterstützt. Genau so gut wurde Elijah
Wood als Frodo, Viggo Mortensen
als Aragorn und Sean Bean als
Boromir besetzt. Sie verleihen ihren Figuren die nötige Tiefe und offenbaren
deren Charaktere ohne viele Worte, allein durch ihre grossartige Darstellung.
Einzig Hugo Weaving wirkt als weiser
Elrond etwas zu düster, aber dies schmälert den guten Gesamteindruck der
Darstellerriege in keiner Weise.
Einen der schönsten Momente erlebt man gleich zu Beginn des Films. Da blickt
Gandalf von einem Hügel hinunter nach Gondor. Man sieht die Stadt Minas Tirith,
dann schwenkt die Kamera nach Osten zum Schattengebirge Mordors und man sieht
die Ruinen von Osgiliath. Alles ist an seinem richtigen Platz und Mittelerde
wird endgültig Wirklichkeit.
Aber natürlich hat auch dieser Film einen Schwachpunkt: Ein ganzes Jahr lang
muss man warten bis der zweite Teil von Jacksons Meisterwerk in die Kinos
kommt...